18.04.2017

Dieses Jahr wurde Oster von Katholiken und Orthodoxen am gleichen Tag gefeiert, ein Grund mehr um nach vielen Jahren dieses großes Fest in der Heimat zu feiern. Somit durfte ich nicht die Gelegenheit verpassen, zusammen mit Roxana, Familie Putinelu zu besuchen. Dank meines Arbeitskolleges Pawel Krauza und meiner Schwägerin, konnte ich den Kindern wieder eine Freude bringen. Beeindruckt von der in dem vergangenen Winter organisierten Aktion, hat Pawel für die Kinder der Familie Putinelu, im Kreis seiner Verwandschaft, Klamoten gesammelt. Auch unsere Schwägerin aus Arad hat sich bei der Klamotenspende mitbeteiligt. Zussamen mit Roxana, habe ich für die Kinderpassende Schuhe für den Sommersaison gekauft (außer Baby Nicolae der das noch nicht braucht). Ich war tiefst berührt zu sehen wie sehr die Kinder sich gefreut haben uns wieder zu sehen, dass sie uns nicht vergessen haben. Wirwaren herzlich und sehr ehrlich von den Kindern umarmt. Spruch des Tages gehörte Jesi bei der Schuheübergabe. Mit großem Stolz sagte sie: "die behalte ich für die Schule". Ein besonderes Kind, das weißt zu schätzen was sie hat, auch wenn sie erst 6 Jahre alt ist. Das war für mich noch Mal ein Beweiß was für Werte in der Familie übermittelt werden. Es hat nicht lange gedauert bis viele Sachen anprobiert wurden und der Raum zu einer Modenschau wurde.

05.01.2017

 

Familie Putinelu lebt in Baia de Cris, ein Ort 8 km von Brad entfernt. In einem Land das über sinkender Nachwuchs Zahl klagt, wurde eine 7 köpfige Familie im Stich gelassen. Der Vater, als einziger Familien Ernährer arbeitet als vollzeit Angestellter, die Mutter kümmert sich um die fünf Kinder im Alter von 2 Wochen bis 6 Jahre. Ich habe sie zum ersten Mal am 19.12.2016 kennengelernt, als ich und meiner Frau, zusammen mit der Oma, sie in deren Zuhause besuchte. Dieses Zuhause besteht aus einem maximal 10qm Zimmer, in dem alle schlafen und einem separaten Zimmer das sowohl als Küche, als auch als Bad und Waschraum dient. Fliesendes Wasser gibt es nicht und im Hof befindet sich ein Plumpsklo. 
Von Anfang an habe ich den Eindruck gehabt, dass trotz Schwierigkeiten, die Eltern sich sehr viel Mühe geben, die Kinder gut zu versorgen. Die Fröhligkeit und das Strahlend der Kinder waren eindeutig.

Von den Eltern habe ich erfahren, dass auf Grund von anonymen Meldungen, sich das Sozialamt eingeschaltet und die Familie besucht hat. Es ging hauptsächlich um die Wohnsituation, um die geringe Wohnfläche pro Familien Mitglied. 
Das Sozialamt konnte die Fakten feststellen, hatte aber keine Lösungen. Leider sind die Möglichkeiten der Eltern, den Kindern eine besser Zukunft anzubieten, sehr gering. Nicht weil sie es sich nicht wünschen oder Nichts dafür machen,
sondern weil die Lage in Rumänien es nicht ermöglicht.
Im Herbst wird Jesi eingeschult und nächstes Jahr ist Sebi auch soweit. Ohne ein passendes Zuhause, wird es für die Kinder sehr schwierig sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ein passendes Zuhause bedeutet für mich genug Raum für lernen, spielen, sich ausruhen, und die Grundbedürfnisse für die Hygiene (fliesendes Wasser, Toilette und Dusche im Haus). Somit ist das nah Ziel für diese Familie die Unterstützung bei der Wohnsituationänderung zu organisieren. Es bleibt die Hoffnung, dass bei Jesis's Einschulung, die Familie sich unter bessere Wohnverhältnisse befinden darf.
 


Nicolae ist der jungste. Er kam am Nikolaustag zur Welt, daher der Name.

Mia ist die zweitjungste. Sie ist zwei Jahre alt. Beim ersten Besuch war sie etwas schüchtern, beim zweiten Mal hat sie die meiste Zeit gelächelt.

Florin ist 3 und Sebi 5. Sie sind beide sehr offen und fröhlich, trotz Erkältung gut gelaunt.

DIe älteste ist Jesi, die 6 Jahre alt ist. Sie ist in die Vorschulklasse im Kindergarten und wird im Herbst eingeschult. Am Anfang war sie zurückhaltend, aber wir kammen ins Gespräch und auf einmal blühte sie auf.

So eine beeindruckende Familie braucht viel Unterstützung. Den Eltern sollte ermöglicht werden den Kinder eine glückliche und sorglose Kindheit anzubieten. Ein dezentes Zuhause, in dem die Kinder harmonisch aufwachsen und sich gesund entwickeln, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ich bin sicher, dass die Spende eine Entlastung für eine bestimmte Zeit, der Eltern geschenkt hat. 

Da Jesi schon ein Paar Buchstabe gelernt hat, möchte sie allen Mitarbeiter / innen der Firma Takata Ulm die diese Spendeaktion unterstützt haben, die unten stehende Botschaft senden: